Deutscher Beitrag zur Group on Earth Observations und zum Aufbau des Global Earth Observation System of Systems

GEOSS in Kürze :: Über GEO :: Über D-GEO :: Beiträge Europas - GMES und INSPIRE :: Deutsche Beiträge :: Ihre Mitwirkung :: Dokumente :: Aktuelles



Impressum  
Kontakt  
 
English Version
 
 

 

Beiträge Europas - GMES und INSPIRE

Dokumente und Links

Im Rahmen der gemeinschaftlichen Aktivitäten GMES und INSPIRE leistet Europa wichtige und koordinierte Beiträge zu GEOSS und positioniert sich zusammen mit den nationalen Beiträgen der Mitgliedsstaaten als starker Partner in GEOSS. Die Europäische Kommission hat neben den USA, China und Südafrika einen der vier GEO Vorsitze inne. Sie bündelt und vertritt die europäischen Gemeinschaftsinteressen in der GEO. Zwei weitere europäische Staaten werden von den europäischen GEO-Mitgliedern für jeweils zwei Jahre für das Exekutivkomitee nominiert. Derzeit sind dies Frankreich (bis 2010) und Italien (bis 2011).

„GMES“ (Global Monitoring for Environment and Security, GMES) ist eine gemeinschaftliche Initiative von EU und ESA mit dem Ziel, eine eigenständige europäische Erdeobachtungskapazität aufzubauen. Damit sollen leistungsfähige Informationsdienste für staatliche und zwischenstaatliche Umwelt- und Sicherheitsaufgaben in Europa geschaffen werden. GMES, das zweite Flaggschiff der europäischen Raumfahrtanwendungen nach GALILEO, beinhaltet den Hauptbeitrag Europas zu GEOSS.
Dienste für Landnutzung/Landbedeckung, marine Umwelt, Einsatzunterstützung in Not- und Krisenfällen und Luftqualität befinden sich bereits im Pilotbetrieb. Weitere Dienste werden entwickelt und nach und nach folgen.
„Infrastructure for Spatial Information in Europe“ (INSPIRE) ist die am 15. Mai 2007 in Kraft getretene Richtlinie der EU zur Harmonisierung von Geodaten in Europa. Mit INSPIRE werden in Europa die Voraussetzungen einer kompatiblen Datenhaltung und eines verbesserten Zugriffs auf Daten geschaffen. Gleichzeitig ist dies ein wichtiger Beitrag zur Harmonisierung weltweiter Datenbestände und Geodateninfrastrukturen.
Mit dem Aufbau des Integrated Carbon Observing System (ICOS) wird eine europäische Infrastruktur zur langfristigen Beobachtung regionaler Kohlenstoffbilanzen geschaffen. ICOS besteht aus Messnetzen zur Erfassung der atmosphärischen CO2 Konzentration, sowie der CO2 Austauschflüsse über repräsentativen Ökosystemen und über der Ost-, Nordsee und dem Nordatlantik. Über GEOSS kann dieses System um die Messungen von Satellitensystemen ergänzt und in ein globales System einbezogen werden. ICOS versteht sich als europäisches Element des globalen "Integrated Global Carbon Observation System" (IGCO). Derzeit fördert die Europäische Kommission eine Vorbereitungsphase des ICOS Aufbaus. Anschließend soll ICOS von den Mitgliedsstaaten betrieben werden.


 

 
   ©  Nationales GEO Sekretariat im DLR